EpochTimes: „Bei unseren Lesern steht Amazon im Verdacht, das Buch willkürlich noch nicht auszuliefern“

(c) Epoch Times  12. Dezember 2016

Vor vier Wochen kam das Buch „Die GEZ-Lüge“ auf den Markt und die erste Auflage war innerhalb von Tagen ausverkauft. „Die zweite Auflage ist auch so gut wie ausverkauft und deswegen gehen wir jetzt in die dritte Auflage,“ teilt Autor Heiko Schrang mit.

War das Thema Rundfunkgebühren bisher wegen der Zwangseintreibung und Bindung an Wohnungen schon heiß, so legt Heiko Schrank mit der „GEZ-Lüge“ noch kräftig nach und zwar mit einer Aufrechnung, wohin ein Großteil der Gelder fließt.

Nur ein Bruchteil finanziere Rundfunk und Fernsehen – eigentlich füllt der Rundfunk-Beitrag einen Pensionsfonds für „abgehalfterte Politiker“ und Medienmitarbeiter: Mit dieser provokanten These wirbt Bestsellerautor Heiko Schrang für sein neues Buch „Die GEZ-Lüge“. Darin rechnet er schonungslos mit dem Öffentlich-Rechtlichen Medienapparat ab.

Schrang fragt, wie es möglich und zulässig sein kann, dass man „aus Kirchen, Parteien und Vereinen austreten kann, ohne weiterhin Mitgliedsbeitrag zu entrichten, aber nicht aus Rundfunk und Fernsehen.“

Erzwingungshaft angedroht

Laut Schrang zahlen mittlerweile 4,9 Millionen Bürger den Rundfunk-Beitrag nicht mehr. Wie man das macht, kann man detailliert nachlesen. Im Juni hatte Heiko Schrang auf seinem Blog die Geschichte veröffentlicht, dass ihm Erzwingungshaft wegen nichtgezahlter Beiträge angedroht wurde. Es ging um ganze 221,82 Euro, die er seit Einführung der Zwangsabgabe nicht bezahlt hatte. (Aber eigentlich hat er noch nie im Leben den Beitrag entrichtet, sagte der praktizierende Buddhist zur EPOCH TIMES. Er könne es einfach nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, dass er systemische Gewalt und lebensfeindliche Medien, die Kriegspropaganda betreiben, finanzieren soll.)

Nach SPIEGEL-Informationen erwägen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, zukünftig Inkassobüros einzusetzen, um den Rundfunkbeitrag einzutreiben. „Damit würden Behörden entlastet, die mit steigenden Vollstreckungsersuchen der Landesrundfunkanstalten überschüttet werden.“ Allein 2015 gab es 1,4 Millionen säumige Rundfunkzahler, für die eine Zwangsvollstreckung beantragt wurde. 2014 waren es nur knapp 701 000.

Proteste weiten sich aus auf Firmen und Parteien

Das oberste deutsche Verwaltungsgericht wies am 7. Dezember in Leipzig Klagen des Autovermieters Sixt und des Discounters Netto gegen den Westdeutschen Rundfunk und den Bayerischen Rundfunk ab.

Knapp zehn Prozent des Rundfunkbeitrags kommen aus dem gewerblichen Bereich, wie Justiziar Hermann Eicher, Federführer bei der ARD für das Rundfunkbeitragsrecht, sagte. 2015 seien das rund 760 Millionen Euro gewesen.

Mit den Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts ist der Streit um den Rundfunkbeitrag aber nicht noch nicht zu Ende. Sowohl die unterlegenen privaten Kläger als auch Sixt haben angekündigt, vor das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe ziehen zu wollen, meldete die WELT am selben Tag.

Auch die AfD möchte die Öffentlich-Rechtlichen „abspecken“. Dies kündigten die Partei-Vorsitzenden Frauke Petry und Jörg Meuthen bei der Vorstellung ihrer Kampagne am 6. Dezember auf einer Pressekonferenz an. Oft fehle die Trennung von Information und Kommentar. Die 89 Kanäle unterhielten mehr als zu informieren. Der Bürger informiere sich besser über das Internet. Eine „Zwangsfinanzierung“ sei aus einem Informationsauftrag nicht mehr ableitbar, so die Politiker.

8,3 Milliarden Euro jährlich für ARD, ZDF und Co. – mehr als für das Innenministerium

Zum Vergleich: Das Bundesministerium des Inneren, das wichtige Aufgaben wie Kriminalitätsbekämpfung und Grenzschutz zu erfüllen hat, konnte 2016 nur auf 7,8 Milliarden aus Steuergeldern zugreifen. Daran erkennt man, dass es für die Verantwortlichen deutlich wichtiger ist, die Bürger vor dem Fernseher abzulenken, als sie vor Kriminalität und illegaler Einwanderung zu schützen.

Schrang dröselt auf den rund 170 Seiten inklusive Anhang die intimen Verbindungen zwischen Politik und Öffentlich-Rechtlichen auf. Überall sitzen Parteienvertreter in Aufsichtsgremien und Fernsehräten, die zwar Ehrenamtliche genannt werden, aber feste „Entschädigungen“ beziehen´ und er widmet einen nicht unwesentlichen Teil dem Thema, was mit den 17,50 pro Monat passiert, die jeder deutsche Haushalt per Zwangsabgabe entrichten soll: Sie speisen nicht so sehr das Fernsehprogramm, wie man vermuten würde, sondern die Gehalts- und Pensionskassen der Rundfunkmitarbeiter, die vom kleinen Angestellten bis hoch zu den Intendanten überdurchschnittlich dick gepolstert sind.

So dick, dass die Fernsehintendanten mehr verdienen als Bundeskanzlerin Angela Merkel (sie erhält rund 200.000 Euro pro Jahr).

Die Pensionskassen

Das eigentlich Interessante ist jedoch, dass jeder Mitarbeiter der Öffentlich-Rechtlichen zusätzlich zur staatlichen Rente eine üppige Extra-Pension erhält. Diese erhöht sich kontinuierlich mit dem Lohnniveau bei den Sendern. Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter von ARD und ZDF ist 49 Jahre und es gibt rund 30.000 Mitarbeiter.

Schrang rechnet vor, dass der Rundfunk-Beitrag spätestens im Jahr 2030 bei 50 Euro und darüber liegen müsste, um dieses Pensionsparadies weiter zu finanzieren. Nur so könne sichergestellt werden, dass die Mitarbeiter von ARD und ZDF auch in Zukunft mehrere tausend Euro pro Monat erhalten, während der Durchschnittsrentner aktuell von rund 1.176 Euro leben muss.

Das Buch spart nicht mit pointierten Spitzen

„Gewünscht ist eine systemkonforme, hypnotisierte Masse, die sich im Dämmerzustand der Fernsehpropaganda mit freundlicher Unterstützung der Politik und Industrie hingibt und brav ihren monatlichen Beitrag zur Propaganda leistet.“

Für das Flaggschiff der ARD und ZDF zum Beispiel – die Nachrichtensendungen „Tagesthemen“ und „Heute Journal“ – werden gerade mal 25 Cent der 17,50 Euro ausgegeben, so Schrang.

Wird der Verlag absichtlich behindert?

Nachdem die erste Auflage der „GEZ-Lüge“ schon vor der Auslieferung ausverkauft war, wollte der Verlag Macht-steuert-Wissen eine zweite erweiterte Auflage herausbringen, der schon erteilte Druckauftrag wurde von der Druckerei ohne Begründung storniert. Mit Verzögerung wurde eine andere im Ausland gefunden und beauftragt.

Seit dem 21. November wurde diese zweite Auflage ausgeliefert, das Kundenecho ließ die Mailadresse heißlaufen. Nur der Branchenriese Amazon meldete, das Buch sei noch nicht lieferbar. Der Verlag erhielt keine Antwort. Am 7. Dezember startete EPOCH TIMES eine Anfrage an die Pressestelle: „Anfragen unserer Leser machen uns aufmerksam, dass die Hardcover Auflage von Heiko Schrang „Die GEZ-Lüge“ für € 12.90 bei ihnen bisher nicht erhältlich ist, wohl aber im normalen Buchhandel.“

„Können Sie mir bitte mitteilen, warum das so ist? Bei unseren Lesern steht Amazon im Verdacht, das Buch willkürlich noch nicht auszuliefern. Das heißt, es wird ein politischer Hintergrund vermutet. Können Sie den entkräften? Für eine schnelle Antwort wäre ich Ihnen dankbar.“

Eine Antwort kam nicht, aber am 8. Dezember wurde die Auslieferung bei Amazon freigeschaltet.

Inzwischen haben Tausende das Buch bei ihrem Buchhändler – dauert nur einen Tag – oder direkt beim Verlag bestellt. Ein empfehlenswerter Weg.

Wie immer in seinen Büchern ist der Schlussteil, in dem Heiko Schrang über „Verändern“ schreibt, zwar kurz, aber klar und ermutigend für einen aufrechten inneren Weg.  (rf / rls)

Heiko Schrang 

DIE GEZ-LÜGE

174 Seiten / Hardcover

Verlag MACHT STEUERT WISSEN

Euro 12,90

1 Kommentar zu “EpochTimes: „Bei unseren Lesern steht Amazon im Verdacht, das Buch willkürlich noch nicht auszuliefern“

  1. Ich habe erst die zweite Auflage erwischt und sofort durchgelesen. Ganz gleich, wieviel jemand schon weiß und wie tief jemand im Thema drin steckt, die Lektüre des Buches „Die GEZ-Lüge“ lohnt immer wegen der zusätzlichen Perspektiven, die Heiko Schrang aufzeigt, die man sonst nirgendwo erfährt.

    Seit Jahren schon befasse ich mich mit Staaten als Ausbeutungsorganisationen und mit Parteien als Parasiten von Staaten. Immerhin habe ich 2009 die „Partei der Vernunft“ mitbegründet und mich 2010 aus der Parteipolitik gelöst.

    Den Finger in diese Wunde zu legen, erlaubt jedem eine innere Befreiung aus dem Gedankenkäfig, der Konstrukten wie dem Rundfunkbeitrag zum Durchbruch verholfen hat. Jetzt fallen solche Albträume wie Kartenhäuser zusammen, weil sie als Potemkinsche Dörfer oder als leere Fassaden erkannt werden. Sie verlieren ihre Kraft! Folgendes schrieb ich gestern:

    Die gefährlichste aller Religionen: Staatsgläubigkeit
    http://www.dzig.de/Die-gefaehrlichste-aller-Religionen-Staatsglaeubigkeit

    Staaten als Ausbeutungssysteme sind bislang das lebensgefährlichste, was der Menschheit widerfahren ist! Einige Beispiele mögen genügen, ich zitiere die Texte, die ich gefunden habe:

    „Tote im Auftrag der Staatsmacht
    Joseph Stalin, UDSSR, 1929 – 1953, ca. 43 Millionen Tote
    Mao Tse-Tung, China, 1923 – 1976, ca. 38 Millionen Tote
    Adolf Hitler, Deutschland, 1933 – 1945, ca. 21 Millionen Tote
    Pol Pot, Kambodscha, 1968 – 1987, ca. 2 Millionen Tote
    Josip Broz Tito, Jugoslawien, 1941 – 1987, ca. 1 Million Tote

    Die meisten Diebstähle, Erpressungen, Nötigungen, Einschüchterungen, gewaltsamen Übergriffe und Morde auf dieser Welt sind nicht auf Gier, Hass und Intoleranz zurückzuführen.

    Ihre Ursache ist ein religiöser Glaube, der vollkommen irrational ist und sich selbst widerspricht. Ein Glaube, der alle Rassen, alle Religionen, alle Nationalitäten, alle Altersgruppen und alle sozialen Schichten weltweit infiziert hat.

    Wenn die Menschheit diesen einzigen falschen Glauben ablegt, ist es mit den meisten Ungerechtigkeiten und Unterdrückungen sofort vorbei.

    Aber das gelingt nur, wenn die Menschen die Augen auf sich selbst richten und objektiv ihr eigenes Glaubenssystem, ihre eigenen Wahrnehmungen und Überzeugungen hinterfragen.

    Erst dann kann sie erkannt, verstanden und endlich vollständig aufgegeben werden: Die gefährlichste aller Religionen.“
    Zitatende

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