Der Verrat an der D-Mark und die Folgen für Ihre Zukunft
"Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat."
(Napoleon Bonaparte)
Am letzten Wochenende wurde groß die 50 Jahre währende Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich, vertreten durch Merkel und Hollande, gefeiert. In Wirklichkeit ist es die erpresste Deutsch-Französische-Freundschaft.
Was lange als wohl gehütetes Geheimnis galt, dass Deutschland als Preis für die Wiedervereinigung seine D-Mark aufgeben musste, wird mittlerweile dem "unwissenden Teil der Bevölkerung" durch die Mainstream-Medien als Neuigkeit offenbart: So berichtete beispielsweise der Spiegel, im Jahre 2010, nachdem der Euro gegen den Willen der Bevölkerung ein fest verankertes Zahlungsmittel wurde, dass Frankreich als Preis für die Wiedervereinigung die Aufgabe der D-Mark zur Bedingung machte. Unsere Newsletterleser wissen bereits seit Jahren über diese Geschehnisse Bescheid. Anmeldung zum kostenlosen Newsletter unter: Newsletteranmeldung. So wurde beispielsweise die Zeitschrift CODE zensiert, mit anderen Worten verboten, in der schon im Februar 1992 auf der Titelseite stand: Der Verlierer heißt wieder Deutschland - Bonns Verrat an der Deutschen Mark. Hier waren bereits alle Details zu diesem Thema veröffentlicht.
Was die öffentlichen Medien weiterhin verschweigen ist die Tatsache, dass Helmut Kohl direkt durch den französischen Präsident Mitterand erpresst wurde. Sein angeblich großer Freund und selbsternannter Erbauer des Hauses Europa, machte die Wiedervereinigung davon abhängig, dass die D-Mark aufzugeben und ein Termin zur neuen europäischen Einheitswährung festzulegen sei.
Laut bislang geheimen Dokumenten aus dem Archiv des Auswärtigen Amtes, warnte Mitterand unverblümt: Deutschland könne bald so isoliert dastehen „wie 1913“. Gegenüber dem spanischen Ministerpräsident Gonzalez soll er bereits 1987 erklärt haben: „In der Mark spiegelt sich die Macht der Deutschen wider. Das ist eine sehr starke Triebkraft, weit stärker als die Reflexe der Banker und sogar als die der Politik. Die Deutsche Mark ist gewissermaßen ihre Atomstreitmacht.“
Letztendlich gab Deutschland dem Druck nach und schwenkte auf den französischen Kurs ein. Helmut Kohl stimmte beim Gipfel in Straßburg am 09. Dezember 1989, nur 4 Wochen nach dem Fall der Berliner Mauer, für den Beschluss, im Dezember 1990 die Regierungskonferenz zur Herstellung der Währungsunion einzusetzen.
Damit wurde das Ende der D-Mark besiegelt.
In dieser Sitzung wurde festgelegt, dass die neue Währung unbedingt noch vor der Jahrtausendwende einzuführen ist, da ansonsten die Gefahr zu groß sei, dass das Euro-Experiment durch ständiges Aufschieben scheitern würde. Gegen den Willen der Bevölkerung wurde von Politik und Medien eine massive Propaganda-Maschinerie in Gang gesetzt, um dem „unmündigen Bürger“ den Euro schmackhaft zu machen. Tatsächlich glaubte kein seriöser Experte damals wirklich daran, der Euro könne so stabil wie die D-Mark sein.
Einige von ihnen, genau gesagt 155 Wirtschaftswissenschaftler, veröffentlichen 1998 den Aufruf „Der Euro kommt zu früh“. Die Financial Times schrieb damals, es ist schon eine bemerkenswerte Leistung, zwei Wirtschaftsprofessoren dazu zu bringen, über irgendetwas überein zustimmen. Das 155 wie einer sprechen, das hatte es noch nie gegeben.
Die Wirtschaftswissenschaftler sprachen damals davon, dass mit dem Euro die Zahlungen an das Ausland steigen würden und eine europäische Währung mit einer einheitlichen Geld- und Zinspolitik eigentlich gar nicht möglich sei. Sollte Sie jedoch trotzdem auf Biegen und Brechen durchgesetzt werden, würde dies zusätzliche Transferleistungen an das europäische Ausland verursachen. Ähnlich wie damals stehen wieder 160 Wirtschaftswissenschaftler auf, die in einem offenen Brief den Eintritt in eine Bankenunion, welche eine gemeinsame Haftung für die Schulden der Banken des Eurosystems bedeuten würde, kritisieren.
Bei den Erfüllungsgehilfen des Bankensystems, den meisten Parteienvertretern des Deutschen Bundestages treffen diese Warnungen jedoch auf taube Ohren. Das Himmelfahrtskommando, angeführt durch Merkel und Hollande, versuchen dem europäischen Wahlvolk vorzumachen, dass sie die Krise fest im Griff haben. Die Zahl der Menschen, die sich nichts mehr vor-gauck-eln und vor-merkel-n lassen, nimmt mittlerweile täglich zu. Bei den volksschädigenden Handlungen der Selbsthilfegruppen im deutschen Bundestag wissen sie nicht mehr, ob sie darüber jetzt oder später weinen sollen.
Einige dieser Wirtschaftsprofessoren sprachen damals, 1998, nicht zu Unrecht auch von einem „Versailles ohne Krieg“. Resultierend daraus könnten einige Menschen zu der Erkenntnis kommen, dass der Vertrag von Maastricht in der Geschichte als Deutschlands dritte Kapitulation vor Frankreich in weniger als einem Jahrhundert beurteilt werden wird. Als natürlicher Nachfolger der Verträge von Versailles und Potsdam, wie es Anatole Kaletsky Finanzkommentator in der Times am 19.11.1996 beschrieb.
Bemerkenswert ist, dass Helmut Kohl, einem Spiegel-Bericht aus dem Jahr 1998 zufolge, in einem vertraulichen Gespräch mit US-Außenminister James Baker am 12. Dezember 1989 laut Sitzungsprotokoll des Bundeskanzleramtes gestand: Diesen Entschluss habe er „gegen deutsche Interessen“ getroffen.
Bei den meisten Vertretern der heutigen Politikerkaste kann bezweifelt werden, dass sie zu so einer Einsicht später gelangen werden.
Beste Grüße
Heiko Schrang
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knurr (03.08.2012 13:26:40)
es war doch vorhersehbar, daß die imperislistischen mächte usa-gb-france kein interesse am wiedererstarken ihres deutschen konkurrenten haben konnten und uns wieder zum bösewicht zu machen trachten würden. so ist wohl auch das störfeuer der usa über ihre rating-agenturen zu sehen. europa wird sich nur gemeinsam aus der vormundschaft der usa emanzipieren können.die eu sollte zumindest garant für den frieden in europa sein.wir sollten nicht die geschichte vom französischen \'erzfeind\' wieder aufwärmen.jedenfalls tut hollande im gegensatz zu merkel was.
AHEO (16.07.2012 08:58:00)
Zitat von mannirdEs ist alles richtig was hier in diesem Artikel gesagt wird.Deutschland wurde um der Widervereinigung willen,erpresst.Aber was nutzt das heute alles.Wie kommen wir aus diesem Schlamassel wieder heraus?Vielleicht setzt Karlsruhe ein Zeichen .man kann nur hoffen.
Aus diesem Schlamassl kommen wir nicht mehr heraus, egal ob DM oder Euro.
Der Vernüftigste Weg wäre wenn sich alle Länder einig wären, wieder zurück zu Nationalwährungen wie vor dem Euro zu kommen. Würde Deutschland es auf eigene Faust versuchen hätten wir mit Sicherheit ein noch größeres Schlamassel und das sofort.Karlsruhe könnte meiner Meinung nach durchaus grünes Licht geben jedoch ohne Haftung Deutschlands wenn alles zusammenkracht trotz Hilfen.
Es wäre natürlich total Schei**e wenn es irgendwand zum Reset - Neustart kommt und Deutschland muss weiterhin Kohle an Goldman Sachs oder wen auch immer abdrücken, Weil wir für Grichenland oder Spaniens Rettung hafteten.
Thietz (15.07.2012 13:53:20)
Hans-Peter Thietz
Ehem. Abgeordneter der letzten Volkskammer und des Europa-Parlamentes
Zum Backhaus 6/ 54552 Gefell
Tel. 02692-931 246 Fax -931 711
hpt@hoffnung-deutschland.de www.hoffnung-deutschland.de
Presseerklärung 05/2012 - 15.7.2012: Bundestag wird Forderung auf Reduzierung der Größe des „Deutschen Bundestages“ um mindestens 50% behandeln!
Die vorangegangene Presseerklärung 04/2012 vom 30.6.2012 zur Reduzierung des Deutschen Bundestages entsprechend seines durch die EU-Administration stark minimierten Entscheidungsumfanges war u. auch an den Parlamentspräsidenten Dr. Lammert direkt gegangen.
Anstatt dieses Ansinnen – wie zu vermuten war - lediglich zur Kenntnis zu nehmen, hat er den Schriftsatz zu einer Petitionseingabe erklärt und an den Petitionsausschuß zur Bearbeitung und Entscheidungsfindung weitergeleitet. Er wurde mir vom Petitionsausschuß hierfür zur erforderlichen persönlichen Unterzeichnung nochmals zugesandt.
Das bedeutet, daß der Bundestag über seine eigene Minimierung auf mindestens 50% seiner Abgeordnetenzahl zu beraten haben wird!
Es ist zu hoffen, daß dieser Schuß vor den Bug die Bundestagsabgeordneten endlich zum Erwachen bringt, die weitere politische Entrechtung nun zu stoppen, wie diese Initiative von Dr.Lammert offenbar bereits vermuten läßt, um so weiteren Schaden vom Deutschen Volk noch abzuwenden.
H.-P.Thietz
Ehem.Mitglied der Rechtsausschüsse von DDR-Volkskammer und Europa-Parlament
Beigefügt der weitergeleitete Eingangsbescheid. Die in dieser schwarz-weiß-Wiedergabe erscheinenden Schwärzungen entsprechen im Original einer roten Markierung.
Hans-Peter Thietz
Ehem. Abgeordneter der letzten Volkskammer und des Europa-Parlamentes
Zum Backhaus 6/ 54552 Gefell
Tel. 02692-931 246 Fax -931 711
hpt@hoffnung-deutschland.de www.hoffnung-deutschland.de
Presseerklärung 04/2012 - 30.6.2012: Forderung auf Reduzierung der Größe des „Deutschen Bundestages“ um mindestens 50% wegen fehlender Entscheidungs-befugnisse.
Der Deutsche Bundestag ist zu einer Zeit etabliert worden, als er noch weitgehen-de nationale Entscheidungsbefugnisse besaß. Dieser Entscheidungsumfang hat sich in den vergangenen Jahrzehnten durch fortgesetzte Abgabe parlamentari-scher Rechte nach Brüssel ständig verringert, sodaß in letzter Zeit in der Öffent-lichkeit allgemein als unstrittig festgestellt wurde, daß 80% aller Rechtsvorschrif-ten aus Brüssel ausgelöst werden.
Durch den unverantwortlichen gestrigen Beschluß zum ESM-Vertrag hat der „Deutsche Bundestag“ nun auch noch sein ureigenstes Grundrecht über den Staatshaushalt aufgegeben, da – wie bereits ausgeführt – der sog. „Gouverneurs-rat“ nach Gutdünken jederzeit nationale Finanzmittel abrufen kann, wogegen es keinerlei nationales Vetorecht gibt und das Geld innerhalb einer Woche überwie-sen werden muß. Damit hat sich der Bundestag selbst entmachtet und es besteht wegen fehlenden Aufgabenumfanges keinerlei Erfordernis mehr, ein solch pompö-ses Parlament mit über 600 (!) Abgeordneten weiter aufrecht zu erhalten.
Es wird deshalb gefordert, den „Deutschen Bundestag“ um mindestens 50% zu verkleinern. Eine Anzahl von 300 Abgeordneten ist mehr als ausreichend, um Brüsseler Beschlüsse national durchzuwinken und den unbeeinflußbaren Abfluß von Finanzmitteln an den ESM zur Kenntnis zu nehmen und die entsprechende Er-höhung des Staatsschuldenumfanges auszulösen.
In tiefster Frustration
H.-P.Thietz
Ehem.Mitglied der Rechtsausschüsse von DDR-Volkskammer und Europa-Parlament
Jürgen Kremser (15.07.2012 07:07:00)
Es besteht die Vermutung, daß Alfred Herrhausen und Karsten Rohwedder umgebracht wurden, weil sie entgegen der Politik der angelsächsischen Investmentgesellschaften eine patriotisch orientierte Wirtschaft in der Ex-DDR einführen wollten. Dies wird jedenfalls angedeutet in einem Artikel des Claudius von der Bach-Zelewski in:
http://www.goldseitenblog.com/heiko_schrang/index.php/Bankenkrise-Schrang/der-verrat-an-der-d-mark-und-die-folgen
Vgl. auch die Begründung :
http://www.macht-steuert-wissen.de/artikel/133/davos-und-die-ungeklaerte-todesfaelle-der-neuen-weltordnung.php
Warum berichtet dann der Diabolos-Rundfunk immer nur von der NSU?
Claudius v.d.Bach-Zelewski (15.07.2012 01:12:00)
@ Dreesen
"...Spiegel&Stern ab ca.1966-1978 lesender
Mensch ist&war Klar:Keiner der Deutschland umgebenden Nationen wünschte&wollte noch einmal ein vorherschendes Deutschland-denn es ist Schuld an 2 Weltkriegen mit abermillionen Toten,abermillionen Verwundeten!"
Sehr geehrter Herr Dresen,
Die "Alleinschuld" Deutschlands an allen Kriegen ist natürlich das simple Mantra Ihrer Generation, der "68er", vgl. Taxi-"Joschka".
"Mais, cher monsieur, remettez les pendules a l`heure":
Nicht einmal das Frontblatt aller politischen und sonstigen Lügen, der grünlinke "Spiegel", behauptet heute noch, daß Deutschland etwa [allein] am Ausbruch des 1.Weltkrieg "Schuld sei."
Und auch in der Geschichtswissenschaft (hierzulande: "Geschichtswissenschaft") - selbst jener der BRD und sogar beim Grabbeltisch-"Historiker" G. Knopp, stellvertretend für die Staatsmedien - wurde diese These auch bereits vor Jahrzehnten ad acta gelegt.
Vielmehr herrscht auffälliges Bemühen, den Kriegsausbruch im August 1914 als "programmierten (`europäisch-nationalistischen`, was sonst) Betriebsunfall" darzustellen und i.ü. nicht weiter zu vertiefen.
Die Verbindungen von Attentäter Princip und seinem Verbindungsmann Tankovitch zum serbischen Militär/Geheimdienst führen allerdings deutlich in Richtungen (u.a. zur Loge "Grand Orient de France"), die heute entweder verschwiegen oder als "Verschwörungstheorie" diffamiert werden.
Was die bisher als "unstreitig" eingenordete "Alleinverantwortlichkeit" Deutschlands am zweiten Weltkrieg, dem einen tragenden Pfeiler der Nachkriegs-BRD und, als deren Korrelation, der "EU", betrifft, wird man sehen müssen: Ich denke allerdings, daß spätestes mit der Implosion der "EU", die notwendigerweise das Verschwinden der seit 1949 herrschenden Politkaste der BRD bedingen wird, auch hier neue Fragen gestellt werden werden, die z.T. heute schon beantwortet worden sind.
"Le temps revelera" -
Claudius v.d.Bach-Zelewski (14.07.2012 23:11:00)
Nochmals - ich hatte es eben schon im Kommentarstrang des aktuellen "Blogs" des Herrn Boehringer geschrieben, setze es aber aus aktuellem Anlaß noch einmal auch in den Kommentarstrang des "Blogs" des Herrn Schrang - der Kommentarbeitrag eines Lesers zu den dubiosen Begleitumständen der Karriere des "BVerfG"-Vorsitzenden SPD-Vosskuhle, insonderheit Vosskuhles "halbdienstlichen" Verbindungen zum ex-Maoisten Baroso.
Aus (ausgerechnet !) dem "Zeit"-Forum, welches den Leserkommentar allerdings erstaunlich freizügig veröffentlichte.
Die Umstände der Vosskuhlschen Karriere sind an dieser Stelle vor einiger Zeit ja schon einmal disktuiert worden, u.a. auch von mir.
[Leserkommentar aus der "Zeit"]
11. Was im Artikel nicht erwähnt wird:
"Vosskuhle unterhält seit 1999 einen Lehrstuhl an der Uni Freiburg und sitzt zusammen mit Barroso und Schäuble im Kuratorium der „Neuen Universitätsstiftung Freiburg“. Diese wurde 2007 gegründet. Damals spielte in Freiburg die Doping-Affäre im Radsport. Ebenfalls 2007 zählte neben Barroso Merkels beste Freundin im Kabinett Schavan zu den geladenen Gästen der 550-Jahres-Feier der Universität Freiburg. Im Herbst 2007 schanzte Schavan dem Rektor der Uni Freiburg im Zuge der Exzellenz-Initiative einen Elite-Titel zu. Nachdam Jäger in den Ruhestand ging, wurde Vosskuhle Rektor in Freiburg und wurde kurz drauf ans Bundesverfassungsgericht berufen.
Bis dahin lag der Schwerpunkt von Vosskuhle nicht im Verfassungsrecht, sondern im Verwaltungsrecht. In Sachen Verfassungsrecht war Vosskuhle zuvor lediglich mit einem Kommentar zum Grundgesetz aufgefallen, in dem Vosskuhle die Abschaffung der Verfassungsbeschwerde forderte. Genau der richtige Mann für Merkel also. Und erwartungsgemäss hat Vosskuhle 2009 die Verfassungsbeschwerden von CSU und Linke gegen die neue EU-Verfassung (Vertrag von Lissabon) abgewiesen und glechzeitig konkludent die Todesstrafe eingeführt. Zur Belohnung wurde Vosskuhle 2010 zum Präsidenten am BVG ernannt. Aktuell will Vosskuhle bekanntlich eine Verfassungsbeschwerdegebühr einführen, was von Verfassungsrechtlern bundesweit kritisiert wird. Und die Begründungspflicht für Richter wll Vosskuhle nach diversen Aussagen in Interviews auch einschränken."
Man muß sich fragen, weshalb hier nicht - wenigstens aus Gründen der Aufrüttelung der Öffentlichkeit - § 19 BVerfGG durch einen der Kläger in das Verfahren eingeführt wurde. Mittlerweile ist es dazu allerdings zu spät (vgl. § 19 Abs.2 S.2 BVerfGG).
[§ 19 BVerfGG, Befangenheit]
(1) Wird ein Richter des Bundesverfassungsgerichts wegen Besorgnis der Befangenheit abgelehnt, so entscheidet das Gericht unter Ausschluss des Abgelehnten; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
(2) Die Ablehnung ist zu begründen.
Der Abgelehnte hat sich dazu zu äußern.
Die Ablehnung ist unbeachtlich, wenn sie nicht spätestens zu Beginn der mündlichen Verhandlung erklärt wird.
(3) Erklärt sich ein Richter, der nicht abgelehnt ist, selbst für befangen, so gilt Absatz 1 entsprechend.
(4) Hat das Bundesverfassungsgericht die Ablehnung oder Selbstablehnung eines Richters für begründet erklärt, wird durch Los ein Richter des anderen Senats als Vertreter bestimmt.
Die Vorsitzenden der Senate können nicht als Vertreter bestimmt werden.
Das Nähere regelt die Geschäftsordnung.
franz dreesen (14.07.2012 22:24:00)
Hallo Hr. Schrang,die Deutsch-Französiche
Beziehung ist geprägt von:Blutvergießen ohne Ende,besonders im Worldwar1-ich bewundere,respektiere den Französichen
Einsatz,bedauere den Verlust so vieler Menschenleben-nur weil das überhebliche,von imperialen Gelüsten fehlgeleitete Deutschland expandieren wollte!Ich habe keinerlei Abneigung gegen den französichen Bürger.Aber-mir als anfang der 50er Jahre geborener,den Spiegel&Stern ab ca.1966-1978 lesender
Mensch ist&war Klar:Keiner der Deutschland umgebenden Nationen wünschte&wollte noch einmal ein vorherschendes Deutschland-denn es ist Schuld an 2 Weltkriegen mit abermillionen Toten,abermillionen Verwundeten!
Nur eine hohle,tumbe&auch kriminelle Birne wie HelmutKohl konnte glauben,das Frankreich,oder irgendeine andere Kontinentaleuropäische Nation
Deutschland gegenüber Sympathien hat!
Die Annoncen des Bolko Hoffmann haben
mich noch mehr dazugebracht Den Euro&das
ganze Europa Gehabe der Politik zu überdenken.
Hoffmann hatte Recht:Eine Totgeburt,gemordet durch den Beitritt
Südeuropäischer Schwachstaaten!
Aber der Europaphantast&Kohl Vasall Schäuble verkauft lieber ganz Deutschland
bevor ER seine Wahnvorstellungen korrigiert!
0177traslator (14.07.2012 15:29:00)
Goethe schrieb im Faust: "Denn alles was entsteht ist wert, daß es zugrundegeht." Und die (noch mit Verstand ausgestatteten) ALTEN Griechen sagten: "panta rhei". Alles fließt. Will sagen, daß den Franzosen und Engländern ihr bösartiges Intrigantentum auf Dauer nichts gebracht hat. Obwohl man Deutschland in zwei Weltkriegen niederrang, wobei die Leistung der sowjetischen Armee im WKII stets unterschlagen wird, konnten sie nicht verhindern, daß ihnen ihre eigenen Kolonialreiche verlorengingen, Iran wurde nach 1953 von den Amerikanern einkassiert, die überhaupt London und Paris die Hosen herunterzogen. Jetzt erleben die USA dieses selbst, Japan und China halten jeweils über 1.100 Mia. US-Dollar an Schuldverschreibungen der Federal Reserve. Und Großbritannien ist bald nicht mehr so groß, denn Schottland wird sich allem Anschein nach abspalten. Im Herbst 2014 ist ein Referendum über die Unabhängigkeit geplant; man will all die Einnahmen aus dem Öl und Erdgas nicht mehr nach London abfließen lassen, sondern selbst behalten. Nichts ist von Dauer, wenn es nur auf Lug und Trug, auf Täuschung und Gewalt errichtet ist. Deutschland wird den Kollaps des Euro überstehen, obschon mit Blessuren. Und daneben gibt es noch andere Hauptstädte auf der Welt, wo man eher an einem globalen Gleichgewicht Welt interessiert ist, als an einer angelsächsisch-israelischen Agenda.
Moritznora (14.07.2012 10:06:48)
Erpressung durch Herrn Mitterang ist so nicht ganz richtig. Es war so, dass die Eiserne Lady, Frau Thatcher, die einzige war, die sich vehement gegen die Wiedervereinigung gewehrt hat. Starr bis starrköpfig. Herr Mitterand hat sich dann bemüht, Frau Th. auch mit ins Boot der deutschen Wiedervereinigung - die sie schrechlich gefürchtet hat - zu bekommen. Und das ging nur über die sofortige Einführung der bislang nur angedachten gemeinsamen Währung €. Frau Th. wollte hier ein wirtschaftlich zu starkes DE von vornherein ausschalten. Und so kam Herr Mitterand in den Genuss des Rufs eines Erpressers. Diese Situation wird immer wieder vergessen.
ratlos (14.07.2012 08:31:00)
Folgender Artikel wurde im Netz zensiert mit anderen Worten gelöscht: er ist eine Vervollständigung dieses Artikels.
http://www.macht-steuert-wissen.de/artikel/133/davos-und-die-ungeklaerte-todesfaelle-der-neuen-weltordnung.php
Maik69 (14.07.2012 04:59:07)
Ich frage mich wem man überhaupt noch Glauben soll und kann, ist nicht alles irgendwie im Machtgerangel auf Lüge aufgebaut?
Wir Deutschen lassen uns viel zu viel gefallen und das meine ich als nicht Rechts eingestellter und Stammtisch Palaberner Mensch.
Josef (13.07.2012 23:17:30)
"dieses Thema geht uns alle an."
"Kaum jemand wird einer Gruppierung, die die Welt für eine Scheibe hält, ein brauchbares Programm zur Erkundung des Weltraums zutrauen, und so sollte auch keiner Disziplin, die zeitlich unbegrenztes exponentielles Wachstum für realisierbar hält, eine Steuerung unseres Wirtschaftsgeschehens überlassen werden.
...Zunächst muss daher allgemein erkannt und anerkannt werden, dass bei den gegenwärtigen Geldordnungen ein grundlegender und gravierender Fehler vorliegt, der die gesamte Gesellschaft destabilisieren wird."
http://www.deweles.de/files/mathematik.pdf
Dr. Jürgen Kremer, Prof. für Wirtschaftsmathematik
http://opium-des-volkes.blogspot.de/2011/11/der-blinde-fleck-der.html
Eine Menschheit, die bereits Raumfahrt betreibt, hat etwas im Grunde so Einfaches wie das Geld bis heute nicht verstanden. Es ist irrelevant, was die "hohe Politik" beschließt oder nicht beschließt. Wenn das Geld selbst fehlerhaft ist, gibt es keine wie auch immer geartete "Finanzpolitik", um den bevorstehenden Zusammenbruch des Geldkreislaufs - und damit unserer gesamten "modernen Zivilisation" - aufzuhalten!
"Mangelnder Mut scheint der verbreitetere Fall zu sein. Er tritt ein, wenn der angebliche Prophet, sogar wenn ihm alle relevanten Fakten vorliegen, nicht sehen will, dass sie unweigerlich nur eine einzige Schlussfolgerung zulassen.”
Sir Arthur Charles Clarke (Profile der Zukunft)
Seit Herbst 2008 läuft die Weltwirtschaft in ein Phänomen, das der "Jahrhundertökonom" John Maynard Keynes als "Liquiditätsfalle" bezeichnete. Davon hat es in der Geschichte der halbwegs zivilisierten Menschheit viele gegeben (schon solange der Mensch Zinsgeld, anfangs Edelmetallgeld, benutzt) und alle Hochkulturen und Weltreiche sind an der Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz zugrunde gegangen. Heute stehen wir vor der absoluten Steigerung dieses Phänomens: die globale Liquiditätsfalle! Die Heilige Schrift bezeichnet dieses Ereignis als "Armageddon".
Um die größte anzunehmende Katastrophe der Weltkulturgeschichte abzuwenden und den anschließenden, eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation einzuleiten, bedarf es der "Auferstehung der Toten": http://www.deweles.de/willkommen.html
Adept (13.07.2012 21:46:00)
@Claudius v.d.Bach-Zelewski
Ein herzliches Dankeschön für den soliden Beitrag. Herrhausen wurde nach inoffiziellen Informationen auch nicht durch die vom Geheimdienst Gehlen geführte RAF ermordet, sondern vom englischen Geheimdienst.
Das ergibt auch einen Sinn, weil Herrhausen die Wirtschaft der Ex-DDR nicht begraben wollte. Sie war - speziell in der Chemie und der Mikroelektronik - der Westdeutschen überlegen.
Es wäre ein Megaschub für ganz Deutschland geworden, wenn diese Industriekultur weitergeführt worden wäre.
Ich möchte anfügen, dass unsere unsichtbaren Meister uns deswegen nach WWII deswegen wieder zum Leben verhalfen,damit wir mit unserem Know-how und unserer Lebenskraft sowohl das Geld als das Wissen für unsere >Feinde bereitstellen.
Dieser Plan ist bislang erfolgreich umgesetzt worden.
Unsere Berliner Politprofis , aka Abgeordnete
im Nebel, sind leider nicht in der Lage zu sehen, dass trotz Ausblutung und zweier verlorener Weltkriege Europa ein Entwicklungskontinent wäre ohne Deutschland.
Baghira (13.07.2012 18:56:34)
Wer sich nur ein wenig intensiver mit der Geschichte befasst weiss genau, dass es allen um uns liegenden "Freunden" nur darum geht Deutschland zu vernichten, dazu ist jedes Mittel recht. Die geschichtlichen Aussagen "Deutschland muss vernichtet werden" sind dokumentiert. Weshalb wohl wird bei der ganzen derzeitigen Krise wieder nur auf Deutschland herumgehackt? Unser Land wird solange für alles verantwortlich gemacht werden bis es tatsächlich eliminiert ist. Soll ich jetzt noch sagen dass ich kein Rechtsradikaler bin? Nein, das tue ich nicht.
Harzer (13.07.2012 18:34:37)
"...verschweigen ist die Tatsache, dass Helmut Kohl direkt durch den französischen Präsident Mitterand erpresst wurde. ..."
Scheint so, als ob sich die untergehende DDR in Kamikazemanier als, wenigsten langfristig, vergifteter Brocken für Herrn Kohl erwiesen hat. Nachdem er diesen geschluckt hatte und desswegen auf die DM verzichten "musste", führt der Euro nun auch zum Zusammenbruch der BRD ... .
Claudius v.d.Bach-Zelewski (13.07.2012 16:55:00)
Obschon ich selbst längere Zeit in F gelebt und auch dort studiert habe und von daher - mindestens etwas - an die im Grunde genommen eigennützige, irrationale und überkommenen Dogmen verhaftete Denke der frz. Politik im Hinblick auf Deutschland (von dem ja nur noch die BRD übrig ist) gewöhnt bin, sollte man die Verantwortung für die "Währungsunion" und die Mißgeburt "Euro", mit der das Danaer-Geschenk. "Wiedervereinigung" erkauft wurde, nicht allein bei den Franzosen suchen.
Das bedeutete, die - nicht nur in Europa, sondern vor allem auch in Afrika und Nahost [Libanon] - seit 1945 kontinuierlich dahinbröckelnde Macht Paris zu überschätzen.
Denn es ist nicht vorstellbar, daß gegen den entschlossenen Widerstand der Angelsachsen (USA+GB) Mitterand derartiges hätte durchsetzen können - vgl. die unter dem Druck der USA bald zusammengebrochene Opposition der III.Republik gegen den "Vereinigten Wirtschaftsgebiet" 1947.
Unsere "transatlantischen Freunde" saßen also - wie immer, wenn es Deutschland zu rupfen gilt - mit im Boot, und mutmaßlich wurde das gegen die Wiedervereinigung drückende Paris vorgeschoben, um die Langzeit-Agenda Washingtons und Londons umzusetzen, ohne allzu viel sowjetisches Mißtrauen zu erregen.
Daß neben der Agenda der USA womöglich noch eine andere, "EUropäische" unter dem Kapitel der Wiedervereinigung lag, mag sein - es ist sogar sehr wahrscheinlich.
Dennoch ist die Zuweisung aller Schuld für die - das darf man wohl heute so sagen - Misere "Wiedervereinigung" und das "Euro"-Desaster an F und die zumal in "CDU"-Kreisen verbreitete Schlicht-Apologetik der USA (Bush I) als "Freund Deutschlands" und "Garant der Wiedervereinigung" gegen die mauernden Franzosen reichlich naiv oder sogar böswillig entstellend und verräterisch.
Denn der [finanzielle] Hauptprofiteur der ganzen Veranstaltung waren bis jetzt - durch die Zerschlagung der "Deutschland AG" [nach dem Mord an Herrhausen, was m.A.n. kein Zufall war, Nachfolger war der unerzogene Herr Kopper, Atlantikbrücke seit eh und je *], die Plünderung der verblichenen DDR [nach dem Mord an Rohwedder, was m.A.n. auch kein Zufall war, Nachfolgerin wurde Frau Breuel, gleich Kopper und dem aufgeblasenen Greis H.Schmidt eine alte Fahrensfrau der "Atlantikbrücke"**] und schließlich durch die nun einsetzende Rest-Plünderung der noch verbliebenen Substanz [da es offenkundig keinen Widerstand aus dem, was man hierzulande als Politik bezeichnet, mehr gibt, muß auch niemand mehr beseitigt werden] - weit mehr angelsächische Finanzkreise denn F.
Das war im Grunde genommen schon nach 1918 nicht so viel anders.
Recht trübe ist auch die Rolle, die Moskau in der ganzen "Wiedervereinigung"/"Währungsunion" nebst dem daraus mutierenden "Euro" spielt.
* Ludger Künhardt "Atlantikbrücke" 2002 S. 314, 327
** aaO., S. 169, 292
Knatterton (13.07.2012 15:46:00)
Wir erleben gerade das Endstadium der Herrschaft von Menschen mit dem Merkmal der Psychopathie.
Sie verstehen es, oberflächliche Beziehungen aufzubauen, weisen deutliche Defizite im Bereich der Empathiefähigkeit auf, Verantwortung und Überich (Gewissen) sind sehr schwach ausgeprägt.
Sie sind Meister der Manipulation und lassen es an der Zielplanung im langfristigen Bereich fehlen.
Verantwortungslosigkeit und Impulsivität prägen ihr Handeln.
Da sie zusätzlich äusserst antisozial eingestellt sind, findet man sie vorrangig im Bereich der Politik, Wirtschaft und Medien.
Wer bei dieser Beschreibung an Parteipolitiker, mainstream-Journaille und Ackermänner denkt, hat sicherlich keine cerebrale Dysfunktion zu befürchten.
Rakang Siang (13.07.2012 15:37:00)
Was auf dem Papier drauf steht ist ja schlussendlich unerheblich, auch DM wäre zuviel, Toilettenpapier hat wenigstens seinen Nutzen.
Bemerkenswert ist festzuhalten, dass Eigentümer von Aktien, Anleihen und anderen Wertpapieren diesmal ihre Risiken schamlos auf Kosten der Allgemeinheit auslagern können.
So geht Recht heute!
Parcifal999 (13.07.2012 15:28:02)
@sol sla Yer
Bitte mal differenziert zum Ausbruch des WK I recherchieren und nicht nur der Siegerlegende glauben schenken.
GB hatte sehr großes Interesse an diesem Krieg und hat Frankreich und Russland massiv dazu gedrängt.
Schauen sie sich einmal die Rüstungsausgaben der drei Nationen zwei Jahre vor dem Krieg an und vergleichen diese mit dem Kaiserreich.
( Nein, ich bin kein Rechtsradikaler!)
hagadi (13.07.2012 14:07:00)
Wenn Europa sich noch länger an den EURO klammert ist es als Wirtschaftsunion nicht länger tragbar.
Das System der EURO-Rettung als Gemeinschaftswährung überfordert Schuldner und Gläubiger gleichermaßen.
Die Politik ist gut beraten dieses Jahr keine Sommerpause einzulegen und statt dessen unverzüglich den diesjährigen Ausstieg aus der Gemeinschaftswährung zu erarbeiten. Dann weiß jeder wie er dran ist und die Märkte können sich erholen, anderenfalls ist dieses nicht möglich.
-- (13.07.2012 11:25:17)
Sehr geehrter Herr Schrang, vorgenannter Bericht entspricht voll und
ganz meiner Meinung. Sie sollten nur aufpassen, daß Sie nicht durch
derartige Tatsachenberichte, die bewußt verschwiegen werden, in die
"rechte" Ecke gestellt werden. Das wird doch immer so gemacht, wenn
man nicht mehr weiter weiß.
Ich bin sehr gespannt auf Ihre Newsletter-Nachrichten.
MfG. Dieter Hannemann 13.7.2012
JanaFee (13.07.2012 09:50:49)
aber unser Geld nehmen alle.
SoulSlaYer (13.07.2012 09:32:48)
Zitat von Nerys_Dax: Man sollte sich mal vor Augen führen, was zu den Verträgen von Versailles und Potsdam geführt hat! Von Deutschland geführte Kriege gegen die Welt.
Kriege gegen die welt....klar was sonst? Man kann es sich auch einfach machen wenn man 0 Ahnung von Geschichte hat. Frankreich z.B hat natürlich nie Krieg geführt das mit Napoleon war ein versehen und 1870 auch. Und England oder Amerika erst, diese vorzeige Demokratien!!.
Manchmal ist es echt peinlich deutscher zu sein.
heirad (12.07.2012 18:08:21)
Dass der Preis für die Wiedervereinigung und die Zustimmung Frankreichs dazu Kohls Einverständnis zur Einführung der Gemeinschaftswährung EURO war,ist nun wahrlich landauf,landab von allem Anfang den politisch interessierten Bürgern nicht verborgen geblieben.Zur erreichbaren Wiedervereinigung,ein erklärtes und legitimes Ziel der Bundesrepublik seit ihrer Gründung 1949,ist durch die Regierung Kohl dennoch die m.E. historisch richtige Entscheidung getroffen worden,denn die Phantasie reicht nicht aus,sich vorzustellen,wie sich Europa und die Welt ohne diese epochale politische Entscheidung,auch für die Zeitgenossen,entwickelt haben würde.
Es hilft nichts,über verschüttete Milch zu jammern,es gilt für die Politik heute,die Fehlentwicklungen zu korrigieren und dabei das Projekt Europa nicht aus den Augen zu verlieren.
Niemand lebt auf einer Insel der Glückseligkeit!
ClausSch (12.07.2012 15:22:04)
Wir Deutschen haben noch ein ganz anderes Problem.
Wenn jemand Missstände aufdeckt, wird er sehr schnell in die braune Ecke gestellt.
Schaut Euch mal den Rest Europas an.
In wie vielen europäischen Ländern nicht rechspopulistische Parteien längst in den Parlamenten vertreten, teil sogar mit Zustimmung der Wähler im zweistelligen Prozentbereich. So haben sich z. B. die Wählerstimmen für die rechspopulistische Partei "Wahren Finnen" (es würde ein Aufschrei durch die welt gehen, wenn bei uns eine Partei gegründet würde, die sich "Wahre Dxxxe" nennen würde) bei den letzten Parlamentschaftswahlen 2011 knapp verfünffacht (von 4,1% auf 19%) und ist somit sogar zweitstärkste Partei im finnischen Parlament.
http://www.stern.de/news2/aktuell/rechtsextreme-in-europa-im-aufwind-1817594.html
Und damit ich jetzt nicht falsch verstanden werde:
Ich tendieren keinesfalls nach rechts. Ich hab es aber längst satt, dass man so schnell in diese Ecke gestellt wird.
Andere Länder Europas sind, wie wir sehen, da schon sehr viel weiter. Die Wahlergebnisse dort sind Ausdruck von Parteienverdruss.
Werft Herrn Schrang vor, dass er auf diesem Wege versucht, seine berliner Immobilien zu vertreiben. Aber stellt ihn, solange ihr das nicht beweisen könnt, bitte nicht ins rechte Lager.
DrayTec (12.07.2012 13:02:41)
Herr Schrang hat letztendlich nur zitiert und vergessen die Quelle anzugeben. Außerdem wurde die Auffassung auch von einigen Wirtschaftsprofessoren vertreten, die auf der Euro-Konferenz gesprochen haben. Mit anderen Worten, die Idee stammt nicht von Herrn Schrang.
„Während Deutschland mehr und mehr Kompromisse bei der
Währungsunion eingeht, wird es der deutschen Öffentlichkeit
wohl nach und nach klar werden, daß Helmut Kohl sie in die Niederlage
führt, nicht zum Triumph. Die Deutschen könnten anfangen zu denken,
daß der Vertrag von Maastricht in der Geschichte als Deutschlands
dritte Kapitulation vor Frankreich in weniger als einem Jahrhundert
beurteilt werden wird: Als natürlicher Nachfolger der Verträge von
Versailles und Potsdam.“
Anatole Kaletsky, Finanzkommentator
Times, 19.11.1996
hagadi (12.07.2012 12:00:59)
Schön das das Medium Internet den Leuten heutzutage die Augen umfassender und schneller öffnet.
...und Deutschland muss auch kein Nachbarland schädigen, daß schaffen sie doch ganz von alleine und wollen im Gegenteil nun von Deutschland für eigene Versäumnisse und Unzulänglichkeiten mit Milliarden-Zahlungen dafür beschenkt und gerettet werden. Schuldenanhäufungen werden das Problem aber nicht lösen, sondern eher noch verschärfen. Jeder soll seine innerpolitischen Wirtschaftprobleme selber lösen und das funktioniert am besten wenn die Gemeinschaftwährung EURO schnellstmöglichst begraben wird und zu den alten Währungen zurückgekehrt und verblieben wird.
Bohringenieur (12.07.2012 09:07:42)
"Der Bericht ist ja schön und gut, aber kann mir jemand oder auch der Verfasser dieses Berichtes erklären, was der Vorteil für die Franzosen ist."
Deutschland zu schädigen ist den Franzosen bereits Vorteil genug. Für dieses Ziel würden die sogar ihren eigenen Untergang in Kauf nehmen. Es ist der ewige französische Minderwertigkeitskomplex in Europa nicht die 1. Geige zu spielen.
drehen (12.07.2012 06:51:21)
Hallo
In erster Linie geht es ums GG, u. das sollte auch so angewandt werden! Wie es in unseren Artikeln beschrieben steht. Und nicht wie es ein paar größenwahnsinnige vor haben!
opiping (12.07.2012 06:20:19)
genau so ist es:
erst.......
b€logen + b€trogen,
dann.......
verraten + und v€rkauft.
Und nun....???
ausr€ubern + ausplu€ndern.
Bürger wach endlich auf,
raus aus "diesem" €uro !!!
camulos81 (12.07.2012 02:35:24)
Der Bericht ist ja schön und gut, aber kann mir jemand oder auch der Verfasser dieses Berichtes erklären, was der Vorteil für die Franzosen ist. Das es eine gemeinsame Währungs- und Wirtschaftsunion gibt, hat sicher vielen Ländern wie Spanien, Frankreich, Österreich und auch Deutschlang geholfen ihre Waren Zollfrei und leichter in andere Länder zu verkaufen. Schuld ist nicht der Euro, dass es jetzt den Ländern schlecht geht, sondern die falsche Strategie eines vereinten Europa.
Eine weiter Frage: Wie oder was soll geändert werden das die Krise in den Griff gebracht wird?
mannird (11.07.2012 23:00:01)
Es ist alles richtig was hier in diesem Artikel gesagt wird.Deutschland wurde um der Widervereinigung willen,erpresst.Aber was nutzt das heute alles.Wie kommen wir aus diesem Schlamassel wieder heraus?
Vielleicht setzt Karlsruhe ein Zeichen .man kann nur hoffen.
Nerys_Dax (11.07.2012 21:38:42)
Stimmt. Es geht nicht ständig nur um Deutschland und die Eigeninteressen. Es geht darum, wie ein vernünftiger und gemeinsamer Weg aus der Krise gefunden werden kann.
Der Euro kam zu früh - ohne Frage. Sowohl der wirtschaftliche als auch kulturelle Unterbau eines Gemeinschaftsprojektes fehlte und fehlt noch. Jetzt ist es sogar noch schwieriger geworden. Die Menschen wenden sich von der Idee Europa ab.
Den jetzigen Euro mit den Folgen haben sich die Euro-Bürger werden hier noch in den notleidenden Südländern so vorgestellt.
Es war und ist ein politisches Projekt, dass durch Wirtschafts- und Finanzinteressen getrieben ist.
kaninchendocht (11.07.2012 21:17:11)
Ihr Wissen ist zu schaetzen; Aber es geht nicht um Tschland.
sondern um Europa; die Spanier und Griechen leiden noch
mehr als wir unter diesem Ungeheuer das angeblich in
Bruessel residiert und nicht aufgeben wird.