Die Smartphone-LÜGE+Video

Das „Ständig-Erreichbar-Sein“ und jederzeit und überall alle Informationen zu empfangen, ist zum einen Fortschritt, aber auch Fluch zugleich. Über Facebook und andere soziale Netzwerke haben die meisten zum Teil Tausende von „Freunden“, mit denen sie sich virtuell austauschen können. Gleichzeitig hat aber die Anzahl der wahren Freunde im wirklichen Leben rasant abgenommen. Trotz, oder gerade wegen der vielen Internet-Bekanntschaften, fühlen jedoch immer mehr Menschen eine innere Leere. Dies führt zu einer unterschätzten Gefahr, von der jedoch die wenigsten wissen.

 

Digitale Medien wie Smartphones ersetzen nicht nur soziale Kontakte, sondern nehmen uns auch das Denken ab, so der Gehirnforscher Professor Manfred Spitzer. Was die Menschen früher (unter Anstrengung) mit dem Kopf erledigen mussten, wird heute von Navis, Computern und Smartphones übernommen. Doch die Auslagerung des Denkens hat gravierende Folgen. Spitzer warnt inzwischen sogar vor einer digitalen Demenz.Er hat festgestellt, dass bei Taxifahrern in London, die kein Navi benutzen, das Gehirn deutlich besser ausgebildet ist, als bei Taxifahrern, die nur auf ihr Navi vertrauen. Je mehr sich die Menschen aber auf ihr Navi oder Smartphone verlassen, desto mehr verlieren sie die Fähigkeit, selbständig zu denken. So erging es zum Beispiel einer Belgierin, die eigentlich nur einen Freund vom Bahnhof in Brüssel abholen wollte. Hierfür war eine Autofahrt von knapp einer Stunde nötig.

Die Frau fuhr jedoch fast zwei Tage und legte dabei eine Strecke von 1400 Kilometern zurück. Am Ende landete sie in der kroatischen Hauptstadt Zagreb. Der Grund: Sie hatte einfach nur die Anweisungen ihres Navis befolgt.  Unglaublich, aber wahr.

Auszug aus dem Buch“ Im Zeichen der Wahrheit“.

Erkennen – erwachen – verändern

Euer Heiko Schrang

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1 Kommentar zu “Die Smartphone-LÜGE+Video

  1. Hallo Heiko,
    ich sehe es jeden Tag, wie die Smartphone-Besitzer regelrecht abgestumpft und dröge ihre Geräte in den Händen halten und auf die nächste Nachricht warten und dabei fast gar nichts von ihrer Umgebung wahrnehmen. Solche Menschen wirken auf mich wie Drogensüchtige – sie bekommen nicht mit, wie das Leben an ihnen unbemerkt vorbeizieht und vergeudet wird. Ich selber habe mich schon vor Jahren entschieden, kein solches Gerät zuzulegen und benutze – wenn überhaupt – auch so ein „altmodisches“ Handy. Aber noch viel lieber lasse ich es zuhause und nehme meine Umgebung mit offenen Augen und Ohren und teilweise „geöffnetem“ Herzen wahr, egal, ob ich spazieren gehe, mit dem Fahrrad, Auto, Bus oder Bahn fahre.
    Ich wurde schon häufig von Freunden und Bekannten nach meinem Smartphone gefragt – meine Antwort, ich hätte und benötige auch keines – wurde teilweise mit ungläubiger Verwunderung oder gar Ablehnung selbiger Antwort aufgenommen.
    Es ist traurig zusehen zu müssen, wie die Menschen verlernen, sich im Alltag auf ihre eigenen 5 Sinne ohne solche „Hilfsmittel“ zu verlassen.
    In diesem Sinne und mit freundlichen Grüßen,

    Thomas Wolter

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